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Werte beachten

Bamberg (cv) – Es ist nicht eine Frage des Alters, sondern der Offenheit.“ Bei einer vom Bamberger Freiwilligenzentrum CariThek als Videokonferenz angebotenen Fortbildung gab Ursula Erb Antworten auf die Frage, wie sich „Jung und Alt gemeinsam im Verein“ engagieren können.
80 Prozent aller Vereine haben einer Umfrage zufolge das Problem, neue Engagierte zu finden. Und oft wird geklagt, die Vereine seien überaltert. Dabei bilden nicht, wie oft angenommen, die Über-60-Jährigen die größte Gruppe der Ehrenamtlichen, sondern diejenigen im Alter zwischen 30 und 60, gefolgt von den Jugendlichen.
Das liegt aber vor allem an den vielen Sportvereinen und an den Kinder- und Jugendgruppen. In anderen Sparten – bei der Fortbildung gut vertreten waren Gartenbauvereine – werden Jüngere durchaus schmerzlich vermisst.
Frage der Motivation
„Es soll Spaß machen“ ist die Hauptmotivation, damit sich heute Menschen einbringen. Das betonte die Referentin, die als freie Mitarbeiterin für die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen tätig ist. Daher müsse man die Werte und Bedürfnisse der verschiedenen Generationen kennen.
Jüngere Erwachsene seien stark im Beruf beansprucht und befänden sich dann in der Phase der Familiengründung. Dadurch seien sie stark an ihr Umfeld gebunden und allenfalls für ein lokales Engagement zu gewinnen. Ältere Erwachsene – gerade nach der Pensionierung – wollten das Gefühl haben, gebraucht zu werden, und suchten nach dem Berufsleben neue soziale Kontakte.    …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe ­17/2022