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„First Minister“ strebt Vereinigung mit Irland an

Erstmals regiert eine Katholikin in Nordirland

Bonn / Belfast – Mit Michelle O’Neill wurde am 3. Februar erstmals eine Katholikin zur Regierungschefin in Nordirland. Das ist aus mehreren Gründen ein historischer Moment. Denn damit ist Michelle O’Neill nicht nur die erste Vertreterin der 2022 erstmals siegreich aus Parlamentswahlen hervorgegangenen Sinn Fein an der Regierungsspitze, sondern auch die erste Katholikin in diesem Amt.
Als Kind erlebte Michelle O’Neill den Nordirlandkonflikt hautnah mit. Besonders die Jahre zwischen 1969 und 1998, als sich Protestanten und Katholiken einen blutigen Kampf um die Identität ihrer Heimat lieferten, haben sich ins kollektive Gedächtnis eingegraben. Während die protestantischen Unionisten Teil des Vereinigten Königreichs bleiben wollten, versuchten sich die Katholiken von der „britischen Besatzung“ zu befreien und forderten die Vereinigung mit der Republik Irland.

 

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 8/2024