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„Keiner soll sich bei uns verloren fühlen“

Übernachten bei Ordensschwestern in Rom

Rom – Mitten im Gewusel Roms plötzlich eine andere Welt: die Casa di Santa Brigida, das Gästehaus der Birgittenschwestern. Wer die monumentale Eingangstür des Gebäudes aus dem 15. Jahrhundert durchschreitet und in der noblen Biedermeier-Empfangshalle steht, hat den Trubel der nur wenige Schritte entfernt gelegenen Piazza Farnese sofort vergessen. Schwere Teppichböden dämpfen den Schritt, rote Polstersessel laden zum Verweilen, an der Decke prangt ein Kronleuchter. Wie ein typisches Kloster wirkt das alles nicht.
Und doch: Am Empfang Schwester Gertrude in typischer Ordenstracht – grauer Habit, schwarzer Schleier und darüber die weiße „Leinenkrone“ mit fünf roten Punkten – Symbol für die Wundmale Christi. Unter ihrem schlichten Gewand verschwindet die zierliche Schwester aus Indien fast ebenso, wie hinter dem dunklen Holztresen. Herzlich begrüßt sie Gäste, reicht Zimmerschlüssel, Postkarten und Infobroschüren.
Schwester Gertrude, seit 1987 im römischen Gästehaus der Birgitten, ist unter anderem für die Zimmerbuchungen zuständig. „Gastlichkeit bedeutet für mich, in jedem Besucher die Präsenz Gottes zu sehen: Keiner soll sich bei uns verloren fühlen, sondern wie in einer Familie“, erklärt sie. Gerade in ihrem Orden spielt die Gastfreundschaft eine besondere Rolle; weltweit betreiben die Schwestern in 19 Ländern Gästehäuser wie das in Rom. Sie beherbergen Touristen auf Kuba, in Finnland, Indien oder Indonesien. Auch in Bremen bieten die Birgitten Unterkunft.  …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 17 / 2017



Autor: Stefanie Stahlhofen/KNA


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