Heinrichsblatt

Alle Nachrichten

„Es betrifft alle“

Vatikan gründet Netzwerk gegen Korruption und Mafia

Vatikanstadt – Wenn es um Menschenrechte geht, weiß Papst Franziskus, was er will. Seit seinem Amtsantritt 2013 hat er schon ein internationales Netzwerk gegen Menschenhandel geknüpft. Etwas Ähnliches soll es bald auch gegen Korruption geben, eine Art globales Bündnis gegen Mafia, Schmiergeld und Hinterzimmer-Deals. Eine Konferenz im Vatikan hat Mitte Juni dazu die ersten Kontakte hergestellt; das Abschlusspapier der Konferenz wurde erst jetzt vom Vatikan öffentlich gemacht.
„Der Weg endet nicht hier, im Gegenteil, jetzt geht es geordnet weiter“, kündigt Vittorio V. Alberti von der federführenden vatikanischen Einrichtung für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen an. „Wir haben jetzt eine Reihe von Punkten, anhand derer wir vorangehen. Am Horizont steht für uns die Gebetsmeinung von Papst Franziskus für den Februar 2018; da wird es um Korruption gehen.“
Der Einsatz gegen Korruption sollte nach Vatikan-Vorstellungen auf mehreren Ebenen gleichzeitig vonstatten gehen. An erster Stelle steht – auch wenn das etwas langweilig klingt – Sensibilisierung für die Problematik. Alberti: „Es gibt Bildungs- und Kulturarbeit zu leisten, die auf die öffentliche Meinung einwirkt. Bildungsarbeit in der Hinsicht, dass die Leute ja oft nicht realisieren, dass sich hinter einem Verbrechen ein Korruptionsfall verbirgt. Dann gibt es den institutionellen Bereich: Da muss untersucht werden, inwieweit an internationale Dokumente und nationale Gesetzgebungen Hand anzulegen ist.“ …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 33-34 / 2017

Autor: Radio Vatikan


Zurück

Aktuelle Downloads

Pfarrbriefvorlagen zum Herunterladen

Anzeigen

Märkteverzeichnis zum Herunterladen

Anzeigen

Patenschafts-Abonnement

Unterstützen Sie mit einer Abonnement-Patenschaft bedürftige Mitmenschen...

mehr erfahren

Mini-Abo Heinrichsblatt