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Würdigung bahnbrechender Bemühungen

Friedensnobelpreis für Kampagne gegen Atomwaffen ist ein starkes politisches Signal

Oslo / Frankfurt a.M. – Eine Entscheidung mit starkem politischem Signal: Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Das teilte das norwegische Nobelkomitee Ende vergangener Woche in Oslo mit. Die
Organisation werde für „ihre bahnbrechenden Bemühungen“ gewürdigt, ein Verbot nuklearer Waffen zu erreichen, sagte die Komitee-Vorsitzende Berit Reiss-Anderson. „Wir leben in einer Welt, in der die Gefahr, dass Nuklearwaffen tatsächlich eingesetzt werden, größer ist, als es lange Zeit war.“ Einige Staaten modernisierten ihre Arsenale, und es stehe zu befürchten, dass mehr Länder Atomwaffen beschaffen wollten, wie das Beispiel Nordkorea zeige.
Vertreter von Politik, Kirche und der Friedensbewegung begrüßten die Entscheidung des Nobelkomitees. Viele verwiesen dabei auf die Spannungen zwischen den USA und der selbsternannten Atommacht Nordkorea sowie der Ankündigung von US-Präsidenten Donald Trump, das Iran-Atomabkommen zu verlassen. Die Bundesregierung betonte hingegen die Notwendigkeit nuklearer Abschreckung, so lange derartige Waffen im Umlauf seien.  …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 42 / 2017



Autor: epd


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