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Wie Kirche und Caritas die Digitalisierung gestalten können

Nürnberger Caritas-Gespräch / Eichstätter Professor Helmut Kreidenweis lotet digitale Potenziale aus

Nürnberg – Das Zitat des 14-jährigen Semin auf einer Vortragsfolie bringt es auf den Punkt: „Telefonieren tu’ ich nur mit alten Leuten.“ Computer, Tablet, Smart­phone, künstliche Intelligenz, soziale Medien: Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und macht auch vor Kirche und Caritas nicht Halt. Aus diesem Grund hat sich das fünfte Nürnberger Caritasgespräch im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) ausführlich mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt. „Diese Themen haben auch für uns stark zugenommen und wir sehen da deutliches Nachholpotenzial“, sagt der Nürnberger Caritasdirektor Michael Schwarz. Caritas und Kirche müssten den Glauben und die Frohe Botschaft auch auf digitalen Wegen verbreiten.
Unter dem Motto „Beelzebub in Bits und Bytes“ haben der Caritasverband Nürnberg und das CPH gemeinsam zum fünften Caritasgespräch geladen. Beelzebub ist in der Mythologie ein Dämon oder eine lokale Gottheit der Philister. Im übertragenen Sinne wird Beelzebub auch als andere Bezeichnung für den Teufel gebraucht. Ein Grund mehr, die Digitalisierung mit den Werten und Inhalten von Kirche und Caritas zu füllen. Die Digitalisierung, so Helmut Kreidenweis, Professor für Sozialinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Art und Weise des Kommunizierens ändere sich derzeit erheblich. „Für viele Menschen ist Facebook nun die Welt. Wenn wir als Kirche dort nicht vertreten sind, finden wir für diese Menschen nicht statt“, betonte der Experte.   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 42 / 2017



Autor: Sebastian Müller


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