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Differenzen kein neues Phänomen

Kardinal Koch zu Spannungen in der Kirche und über die Suche nach der Einheit

Würzburg – Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrats, Kardinal Kurt Koch, sieht die derzeitigen Auseinandersetzungen um den Kurs der katholischen Kirche durchaus mit Sorge. „Zugleich muss man aber erwähnen, dass es sich nicht um ein neues Phänomen handelt“, sagte Koch der in Würzburg erscheinenden Zeitung „Die Tagespost“. Auch während der Pontifikate von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. habe es Spannungen und Differenzen gegeben, „freilich unter anderen Vorzeichen“.
Der Kardinal erinnerte daran, dass nicht wenige von denen, die jetzt Papst Franziskus unterstützten und sogar zum Gehorsam aufriefen, früher teilweise massive Kritik an Benedikt XVI. geübt hätten. Umgekehrt wiederum stelle er fest, dass nicht wenige, die sich früher als sehr papsttreu gezeigt hätten, nun Papst Franziskus infrage stellten.
Die katholische Kirche sei sich jedoch durch die ganze Geschichte hindurch bewusst gewesen, dass es immer wieder zu Spannungen kommen könne, so des Kardinals Überzeugung. Zugleich aber sei stets alle Vorsorge zu treffen, damit sich aus Spannungen nicht Spaltungen entwickelten.  …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2018



Autor: KNA


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