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Ein Bild, das ohne Worte funkioniert

Engel der Kulturen fand in Coburg eine neue Bleibe


Foto: Andreas Kuschbert

Coburg – Als eine von 60 Städten in Deutschland beherbergt seit Ende vergangener Woche Coburg einen „Engel der Kulturen“. Er steht als klares Statement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophobie, Fundamentalismus und die damit einhergehende Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen. Zunächst als Stahlring durch die Straßen Coburgs von der Morizkirche zur Nikolauskapelle und der Moschee  zum Albertsplatz gerollt, wo er schließlich als dauerhafte Bodenintarsie seinen dauerhaften Platz fand. „Ein Bild, das ohne Worte funktioniert“, wie es Künstlerin Carmen Dietrich ausdrückte. Bevor der „Engel“ als Bodenintarsie von Künstler Gregor Merten (im Vordergrund) verlegt wurde, berührten einige der über 300 teilnehmenden Kinder sowie Chasan Arieh Rudolph, Coburgs 2. Bürgermeister Norbert Tessmer, Regionaldekan Thomas Teuchgräber, Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Imam Ebubekir Elbir (v.l.) den „Engel“.
Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe.   

Autor: Andreas Kuschbert


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