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Eintauchen in die senegalesische Welt

Ausstellung „Farben des Senegal“ im Bamberger Klinikum eröffnet


Foto: Christoph Gahlau

Bamberg – Kunst aus Afrika ist in deutschen Breitengraden eher selten zu finden. Anlässlich der zehnjährigen Bistumspartnerschaft in diesem Jahr zwischen Bamberg und Thiès ist nun im Bamberger Klinikum eine Ausstellung „Farben des Senegal“ eröffnet worden.
Sechs Künstler und eine Künstlerin würden in dieser Ausstellung ihre Werke präsentieren, sagte der Weltkirchenreferenent des Erzbistums Bamberg, Michael Kleiner, bei der Vernissage. Insgesamt seien 35 Werke, fünf digitale Drucke und vier Skulpturen zu sehen. Der Transport der Kunst aus dem westafrikanischen Staat sei eine knifflige Herausforderung gewesen, sagte Kleiner. Als Illusion habe sich erwiesen, Stück für Stück in Koffern zu transportieren. Und Container mit dem Schiff in Richtung Deutschland würden nicht angeboten. Es blieb also die Luftfracht.
Auch wenn bislang keiner der sieben senegalesischen Künstler bei der Biennale in Venedig oder der documenta in Kassel ausgestellt habe, so sei es doch großartige Kunst, findet Kleiner und zwar im Sinne von bemerkenswert. „Diese Kunst nimmt uns mit in das Innere des Landes, zu seinen Menschen, ihren Träumen, Hoffnungen, aber auch Illusionen und Enttäuschungen.“ Die „Farben des Senegal“ seien nicht schwarz und weiß, sondern viel mehr schillernd und bunt, meinte Kleiner.
Eine Ausstellung mit Künstlern aus dem Senegal sei ein neuer Aspekt, sagte Erzbischof Dr. Ludwig Schick in seinem Grußwort. „Der Austausch der Kulturen schenkt immer einen Zugewinn an Erkenntnis über das Leben und die Gestaltung des Lebens.“ Die Menschen in Afrika, besonders die Frauen, kleideten sich oft bunt. Und das mache sich auch bei der Lebenseinstellung bemerkbar. Das Leben in Deutschland sei eigentlich viel bunter, bemerkte der Erzbischof. „Wir machen es aber nicht bunter.“ Oft würde hier auf hohem Niveau gejammert. Er übersehe nicht die Armut in Deutschland. Aber im Vergleich zu Afrika sei die hiesige Gesellschaft reich. Afrika wolle bunt sein. Dies sei auch für uns der Aufruf raus aus der Tristesse und Isolation zu kommen.   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 33-34 / 2017



Autor: Christoph Gahlau


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