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Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen übergeben Waldkrankenhaus und Marienhospital an die Malteser


Foto: Andreas Kuschbert

Erlangen – Der 21. Juli war für die Kongregation der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen ein geschichtsträchtiger Tag und zugleich ein schwerer Tag, denn nach über 70 Jahren übergaben sie die Trägerschaft des Waldkrankenhauses St. Marien und des Seniorenpflegezentrums Marienhospital in Erlangen in die Hände der Malter Deutschland gGmbH. Rund 350 Gäste aus den beteiligten Orden, aus Kirche, Wissenschaft und Politik waren nach Erlangen gekommen, um an der feierlichen Übergabe teilzunehmen.
Den Auftakt zu der Feier bildete ein Festgottesdienst, den Erzbischof Dr. Ludwig Schick mit weiteren Geistlichen zelebrierte. In seiner Predigt betonte der Bamberger Oberhirte, dass das Waldkrankenhaus mit dem Marienhospital auch weiterhin ein christ-katholisches Krankenhaus bleiben solle.
Die Übergabe an den Malteserverbund geschehe mit großem Vertrauen und der Hoffnung, dass das weitergeführt wird, was die Ordensschwestern 1945 mit Enthusiasmus und Liebe sowie großen finanziellen Leistungen begonnen haben. Vielen Schwestern, die Jahrzehnte im Waldkrankenhaus gearbeitet haben, blute verständlicherweise das Herz, wenn das Krankenhaus abgegeben werde.
Die Übergabe sei laut Schick aber eine vernünftige Entscheidung. Wegen der personellen Situation des Ordens und der Umstrukturierungen im Gesundheitswesen sei es vernünftig, dass die Franziskusschwestern ihr einziges Krankenhaus in die Trägerschaft der Malteser übergeben, die bundesweit zehn Krankenhäuser und 30 Altenhilfeeinrichtungen mit bisher 7000 Mitarbeitern betreiben.
Der Erzbischof betonte, dass die Pflege der Kranken, Alten und Sterbenden zu den wichtigen Aufgaben der Kirche seit eh und je gehöre. Deshalb seien in den vergangenen Jahrhunderten viele kirchliche Krankenhäuser und Hospize gegründet worden. „Wir danken, dass Jesus Christus und sein Evangelium unserer Kultur die Sorge um die Kranken aufgetragen hat. Das hat die Menschlichkeit in unserer Geschichte und Tradition hochgehalten.“   …

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 31 / 2017



Autor: Andreas Kuschbert


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