
Rothenkirchen (hbl) – In 25 Jahren kann so manches passieren. Auch der Seniorenkreis der Pfarrei St. Bartholomäus in Rothenkirchen blickt auf ein ereignisreiches Vierteljahrhundert zurück. Also, wie war das damals – im Herbst 1999?
Einige Pfarreien in der Umgebung hatten bereits Seniorennachmittage, die von der älteren Bevölkerung gerne besucht wurden. Der damalige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gerhard Beetz bat daher auch in seiner Gemeinde: „Wir brauchen auch in unserer Pfarrei Seniorenpastoral – fangt doch mal an“. Schnell fanden sich zwölf Frauen aus Rothenkirchen, Brauersdorf, Friedersdorf und Förtschendorf, die gerne am Aufbau eines Seniorennachmittags mithelfen wollten. Auch die dazugehörigen Ehemänner wollten gern unterstützen. So nahm das Team – auch mit dem Segen von Pater Haagen – einfach das Heft in die Hand.
Drei Monate wurde geplant und vorbereitet. Alle Senioren aus Rothenkirchen und den angrenzenden Dörfern sollten einen persönlichen Einladungsbrief bekommen. Am Beginn der Seniorennachmittage sollte es immer einen Kurzvortrag über aktuelle Themen in Kirche und Gesellschaft mit Diskussionsmöglichkeit geben. Den Kuchen für die Besucher wollte das Team selbst backen und die Tische sollten immer schön gestaltet sein.
Da auch die Musik nicht zu kurz kommen sollte, ging man auf die Suche nach Liederheften. In den einen war die Schrift zu klein, andere waren zu teuer – also entschloss man sich, die Hefte selbst zu drucken. 46 Lieder umfasst die Mappe, die bis heute genutzt wird.